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Geisterszenen / Geistervariationen (CD)

Anselm Hüttenbrenner, Geisterszenen (Ersteinspielung)
Robert Schumann, Geistervariationen

Autor(en): Hüttenbrenner, Anselm; Schumann, Robert
Interpretin: Julia Rinderle, Klavier
ISBN: 9783990351819
Bestellnr.: W7453CD
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Beschreibung
Inhalt
Komponist

Die Epoche der Romantik kennzeichnet ein großes Faible für das Transzendentale, Übersinnliche, Geheimnisvolle, ja „Geisterhafte“. All diese Facetten vereinigen sich in den 1850 komponierten Geisterszenen oder Geistererscheinungen von Anselm Hüttenbrenner, Freund und Studienkollege von Franz Schubert und selbst angesehener Pianist, auf exemplarische Weise. Die größtenteils hochvirtuosen, fantasieartigen Tongemälde sind nicht nur Hüttenbrenners originellstes Klavierwerk, sondern auch ein herausragendes Beispiel zyklischer romantischer Klaviermusik.

Ganze 165 Jahre nach ihrer Entstehung wiederentdeckt, gelingt Julia Rinderle mit ihrer Debüt-CD eine mustergültige Ersteinspielung dieses faszinierenden, mitreißenden Klavierzyklus. Robert Schumanns Geistervariationen – deren Thema ihm von Engeln vorgesungen wurde, wie er meinte – stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den tragischen Ereignissen im Februar 1854, die zu seiner Einweisung in die Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn geführt haben. Julia Rinderle nähert sich diesem letzten, subtil nuancierten Klavierwerk Schumanns mit großem Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl.

Nähere Informationen zur Interpretin Julia Rinderle siehe: http://juliarinderle.de

Pressestimmen

Julia Rinderle (Jg. 1990) hat sich die gedruckte Erstausgabe der in vielerlei Hinsicht furchterregenden, Gänsehaut erzeugenden ,Geisterszenen‘ aufs Pult gelegt und sich an die Weltersteinspielung gemacht. Bravo!

CD DES TAGES auf RADIO Ö1 (März 2016)


Julia Rinderle […] beeindruckt mit spukhaften, halsbrecherischen Klangkaskaden ebenso wie mit idyllischer, kantabler Linienführung. Ein […] glänzend recherchiertes Booklet begleitet die sehr gelungene Einspielung.

www.sander-klassik.de (März 2016)


Fakt ist jedenfalls, dass mit Julia Rinderle eine hochinteressante Interpretin die große Bühne der klassischen Musik betreten hat und ein wunderbares Werk auf ihre ureigene und doch nicht ostentativ persönliche Weise eingespielt hat.

www.alpenfeuilleton.at (April 2016)


[…] ein überaus erfreuliches Beispiel für eine hehre, neugierig suchende, wissbegierige Haltung. […] Chapeau!

PIANONews (April 2016)


Eine bessere Interpretin […] hätte man sich schwer vorstellen können. Denn sie verfügt nicht nur über eine makellose Technik und über gehörige Energie, sondern auch über das poetische Potenzial, um diesen weit ausschweifenden […] Zyklus zu gestalten.

Stuttgarter Nachrichten (14. Juli 2016)


Diese ‚Geisterszenen‘ (Tongemälde für Klavier) sind nun alles andere als eine leichte Kost, sie erfordern höchstes Niveau, wenn sie adäquat realisiert werden sollen. Nicht nur von den pianistischen Schwierigkeiten her, auch vom großen Bogen und der Poesie, die es zu erfassen gilt. Julia Rinderle stellt sich dieser Herausforderung auf überzeugende und berührende Weise, es entsteht ein echter ‚Meilenstein‘ des Klavier-Repertoires.

Ulrich Hermann, The New Listener, 09/2018 (Vollständige Rezension: the-new-listener.de)


Diese Musik ist eine Sensation, denn tatsächlich finden wir hier in diesen (…) Fantasiestücken jenen Seelenverwandten Schuberts, nach dem wir bislang vergeblich Ausschau hielten. Ein fehlendes Glied der Musikgeschichte wird eingereiht und lässt Schubert nicht ganz so isoliert, wenngleich ungebrochen einzigartig, dastehen (…). Eine CD-Ersteinspielung mit der sehr begabten und ernsthaften Pianistin Julia Rinderle (…). Ihre Aufnahme der 22 zwischen zwei und vier Minuten dauernden ‚Tongemälde‘ zeugt von anmutiger Verinnerlichung und unschuldiger Natürlichkeit und wird auch den virtuosen Ansprüchen uneingeschränkt gerecht.

Christoph Schlüren, nmz, September 2018 (Vollständige Rezension: nmz.de)